Gemälde von Steffen Maria Ost sind...
... gesichert!
Einen „echten“ Ost erkennt man nicht nur an der stets eindeutigen und zielsicheren Pinselführung und an den selbstbewussten Farben.
Der Künstler stellt all seine Bilder auch im wahrsten Wortsinn immer auf dieselbe Basis:
Kein „Ost“ ohne die klare Künstlersignatur am unteren Bildrand, die Datierung, seine schwungvolle Unterschrift und das Ost-Logo:
Basis ist der griechische Buchstabe „Sigma“ für Steffen, das Omega für Ost. Darüber ein Auge, das für Eindruck und Ausdruck steht, daneben eine Träne – für Lachen und Weinen –, schließlich drei Striche, die im Inkatum die (im Osten) aufgehende Sonne symbolisieren.
... ganz viel Farbe!
Eines sind Bilder von Steffen Maria Ost nie: sparsam.
Nicht im Ausdruck, nicht im Inhalt – und schon gar nicht beim Material.
„Farbe erfüllt mich“, so der Künstler. Schon bei der Wahrnehmung der Sinneseindrücke, aus denen später ein Bild entsteht, steht sie für ihn an erster Stelle: „Ich filtere mir die Farben heraus, weil die Aussage bei mir über die Farbe geht.“
Seine Erinnerungsskizzen sind deshalb immer mit Farbpunkten versehen, die ihm später die Rekonstruktion des koloristischen Zusammenklangs ermöglichen.
„Die Grundidee und die Farbensammlung finden sich auf dem Bild nachher wieder.“
Dass Steffen Maria Ost oft für jedes seiner Bilder viel Farbe verwendet, ist da nur konsequent – genug, um so viele Schichten aufeinanderzulegen, dass er später tiefere Lagen durch Kratzen wieder hervorholen und der Bildoberfläche dadurch Lebendigkeit und Tiefenwirkung verleihen kann. Genug aber auch, um den kräftigen Pinselstrichen eine fast plastische Gestalt zu geben – manche Gemälde wirken dadurch beinahe wie ein Relief.
„Die gemischten Farben vermitteln mehr als die Summe ihrer Pigmente.“
Gabriele Karen Müller, M.A. 2004 Stuttgarter Zeitung










