Das Sommeratelier – Ein Ort, an dem Bilder entstehen


Es gibt Orte, die man besucht. Und es gibt Orte, die einen verändern.


Mein Sommeratelier gehört zur zweiten Art.

Jedes Jahr verbringe ich die warmen Monate in der Toskana – zwischen Olivenbäumen, Natur und der Ruhe eines alten Landguts.


Hier entstehen keine Werke nach Plan. Sie entwickeln sich Schicht für Schicht, Farbe für Farbe und Gedanken für Gedanken.

Wer mein Atelier betritt, sieht keine sterile Galerie. Überall stehen Leinwände, manche gerade erst begonnen, andere kurz vor ihrer Vollendung. Pinsel, Farbtuben und Werkzeuge liegen dort, wo sie zuletzt gebraucht wurden. Nichts wirkt inszeniert – und genau darin liegt seine Ehrlichkeit.


Jedes Gemälde erzählt seine eigene Geschichte. Manche beginnen mit einer einzigen Linie, andere wachsen über Wochen oder Monate hinweg. Farben werden aufgetragen, wieder überarbeitet, ergänzt oder bewusst stehen gelassen. Die sichtbaren Spuren des Arbeitsprozesses gehören für mich zum Bild. Sie sind keine Fehler, sondern Erinnerungen an seinen Weg.


Das Sommeratelier ist kein Ausstellungsraum. Es ist der Ort, an dem Ideen Form annehmen. Hier darf experimentiert, verworfen und neu begonnen werden. Zwischen fertigen Werken und noch offenen Gedanken entsteht eine Atmosphäre, die von Freiheit, Konzentration und Freude am Schaffen geprägt ist.


Viele Besucher sagen später, sie hätten hier nicht nur Bilder gesehen, sondern den Entstehungsprozess gespürt. Genau das macht diesen Ort für mich so besonders. Kunst beginnt nicht erst an der Galeriewand – sie beginnt in dem Moment, in dem der erste Pinselstrich auf die Leinwand trifft.


Jeder Sommer hinterlässt neue Werke. Und jedes Werk bewahrt ein Stück dieses Sommers in sich – das Licht der Toskana, die Stille des Ateliers und die Freude am kreativen Arbeiten.



Willkommen im Sommeratelier. Hier entstehen nicht einfach Gemälde. Hier entstehen Geschichten in Farbe.


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Vielen herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche von Euch allen 😘🍀❤️
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