Heute und vielleicht mit 91 Jahren

Heute bin ich fast 61 Jahre alt.

Das erste Foto zeigt mich so, wie ich heute bin. Das zweite entstand mit Unterstützung künstlicher Intelligenz und zeigt eine mögliche Vorstellung davon, wie ich mit 91 Jahren aussehen könnte.


Als ich dieses Bild zum ersten Mal sah, musste ich lächeln. Nicht, weil ich wissen möchte, wie ich mit 91 aussehen werde – das kann niemand vorhersagen. Sondern weil es mich daran erinnert hat, wie viele Ideen ich noch habe und wie viel Kunst vielleicht noch vor mir liegt.

Ob ich dieses Alter tatsächlich erreichen werde, weiß niemand. Aber der Gedanke daran erfüllt mich mit Freude.


Wenn ich mit 91 Jahren noch vor einer Leinwand stehen, Farben mischen und neue Werke erschaffen darf, dann wäre das für mich ein großes Geschenk. Denn Kunst war für mich nie nur ein Beruf oder ein Hobby – sie war und ist ein Teil meines Lebens.


In den vergangenen Jahrzehnten durfte ich viele Erfahrungen sammeln, Menschen begegnen, Orte entdecken und Geschichten erleben. All das ist in meine Gemälde eingeflossen und wird auch in Zukunft meine Arbeiten begleiten.


Vielleicht entstehen in den kommenden dreißig Jahren noch viele neue Werke. Vielleicht werden einige davon Menschen berühren, inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Dieser Gedanke motiviert mich jeden Tag aufs Neue.


Gleichzeitig habe ich begonnen, meine Memoiren aufzuschreiben. Nicht als Rückblick auf ein abgeschlossenes Leben, sondern als lebendige Erzählung eines Weges, der – so hoffe ich – noch lange nicht zu Ende ist. Sie werden in drei Teilen erscheinen und von meiner Kunst, meinen Lebenserfahrungen, Begegnungen, Erfolgen, Rückschlägen und vor allem von der Freude erzählen, die mich bis heute begleitet.

Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre mit Pinsel, Spachtel und Farben arbeiten darf. Nicht, weil ich möglichst alt werden möchte, sondern weil ich noch so viele Ideen habe, die ihren Platz auf einer Leinwand finden sollen.


Vielleicht blicke ich eines Tages mit 91 Jahren auf diese beiden Bilder zurück und denke: Es war richtig, an die Zukunft zu glauben.

Ich weiß nicht, wie viele Jahre mir noch geschenkt werden. Aber ich weiß, dass jeder Tag eine neue Möglichkeit ist, etwas Bleibendes zu erschaffen.


Solange ich einen Pinsel halten kann, werde ich malen.

Solange ich Ideen habe, werden neue Bilder entstehen.

Und solange die Freude am Leben bleibt, gibt es auch neue Kunst zu schaffen.


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