Gemälde, die hier entstanden sind, die über Wochen und Monate Teil meines täglichen Lebens waren, verlassen nun ihren Entstehungsort.

VOM SOMMERATELIER IN DIE GALERIE OST


20. September 2026


Heute ist einer dieser Tage, an denen aus einem Ende gleichzeitig ein Anfang wird.


Nach fast vier Monaten in meinem Sommeratelier in der Toskana werden heute die letzten Arbeiten verpackt und der Anhänger fertig beladen.


Gemälde, die hier entstanden sind, die über Wochen und Monate Teil meines täglichen Lebens waren, verlassen nun ihren Entstehungsort.


Morgen, am 21. September, beginnt ihre Reise.


Von der Toskana führt der Weg zurück Richtung Norden – über Florenz und Mailand, über die Alpen, durch die Schweiz und schließlich nach Lörrach-Brombach.


Im Anhänger reist dabei weit mehr als Leinwand und Farbe.


Darin steckt ein ganzer Sommer.


Tage im Atelier. Ideen, die funktioniert haben – und solche, die einen anderen Weg genommen haben. Farben, Entscheidungen, Veränderungen und all die kleinen Momente, die später niemand mehr sieht, wenn ein fertiges Gemälde an einer weißen Wand hängt.


Am 22. September erreichen die Arbeiten schließlich die Galerie Ost im Schöpflin-Areal.


Der Anhänger wird entladen.


Die Verpackungen werden geöffnet.


Und dann beginnt etwas, worauf ich mich jedes Jahr ganz besonders freue:


Meine Gemälde aus dem Sommeratelier finden ihren neuen Platz.


Aus dem Arbeitsraum in der Toskana kommen sie in den Ausstellungsraum der Galerie. Aus Arbeiten, die ich jeden Tag um mich hatte, werden Werke, denen bald andere Menschen gegenüberstehen werden.


Dabei verändert sich auch mein eigener Blick.


Im Atelier sehe ich ein Gemälde während seiner Entstehung. Ich sehe die einzelnen Schritte, erinnere mich an Entscheidungen und weiß, was darunterliegt.


In der Galerie sehe ich es plötzlich anders.


Dort bekommt es Abstand.


Licht.


Raum.


Und Nachbarschaft zu anderen Arbeiten.


Manchmal entdecke selbst ich ein Gemälde beim Aufhängen noch einmal neu.


Und genau darauf freue ich mich jetzt.


In den kommenden Tagen werden die neuen Arbeiten ihren Platz in der Galerie Ost finden. Die Räume werden eingerichtet, die Beleuchtung abgestimmt und die Hängung entwickelt.


Nicht einfach Bild neben Bild.


Ich möchte, dass die Arbeiten miteinander sprechen und dass beim Gang durch die Galerie etwas entsteht, das sich nicht auf einem einzelnen Foto vermitteln lässt.


Denn ein Sommeratelier ist der Ort, an dem Kunst entsteht.


Eine Galerie ist der Ort, an dem sie anderen Menschen begegnet.


Am 8. Oktober 2026 wird dieser Weg schließlich bei der SMO.GALLERY PREVIEW sichtbar.


Dann werden viele der Arbeiten, die jetzt noch gut verpackt im Anhänger liegen, an ihrem neuen Platz hängen.


Bis dahin liegen noch einige intensive Tage vor mir.


Heute wird beladen.


Morgen beginnt die Reise.


Am 22. September öffnen wir den Anhänger in Lörrach-Brombach.


Und dann beginnt für die Gemälde aus diesem toskanischen Sommer ein neues Kapitel.


von Steffen Maria Ost 20. September 2026
Es gibt einen Moment am Ende eines Sommers, an dem sich ein Atelier verändert.
von Steffen Maria Ost 20. September 2026
Noch stehen sie dicht beieinander in meinem Atelier in Castiglion Fiorentino, zwischen Arezzo und Cortona. Einige dieser Gemälde sind während meiner vier kreativen Sommermonate in der Toskana entstanden, andere stammen aus früheren Schaffensjahren – darunter ein Werk aus dem Jahr 2022.
von Steffen Maria Ost 20. September 2026
Vielen herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche von Euch allen 😘🍀❤️
von Steffen Maria Ost 20. September 2026
Vier intensive Monate in meinem Sommeratelier in der Toskana gehen zu Ende. Nun steht die Rückreise nach Brombach bevor. Mit dabei sind rund 23 Gemälde in unterschiedlichen Formaten, die ich mit meinem Galerieanhänger in mein Atelier und die Ausstellungsräume der Galerie Ost bringe.
von Steffen Maria Ost 20. September 2026
Mit „Frühlingsmelodie – Melodia di Primavera“ wollte ich keinen bestimmten Ort darstellen. Mich interessierte vielmehr ein Gefühl: jener besondere Moment, in dem die Natur nach den stillen Monaten des Winters wieder erwacht und Licht, Farbe und Leben mit neuer Kraft zurückkehren.
von Steffen Maria Ost 20. September 2026
Rückblick 1996 – „Mann mit Hut“ Ein frühes Werk, ein Presseartikel und 30 Jahre künstlerische Entwicklung Manchmal genügt ein Blick in das eigene Archiv, und plötzlich steht ein Stück der eigenen Geschichte wieder unmittelbar vor einem.
von Steffen Maria Ost 19. September 2026
„MONDANBETER“ zeigt für mich eine kraftvolle, expressive Bildsprache. Die roten Formen wirken bewegt und lebendig, als würden sie sich dem großen weißen Mond zuwenden.
von Steffen Maria Ost 19. September 2026
Der Wein steht dabei für das Leben selbst: für Freude und Begegnungen, für Erfahrungen und Abschiede, für die Zeit, die hinter uns liegt, und für das, was noch vor uns liegt.
von Steffen Maria Ost 19. September 2026
Manche Erinnerungen verblassen mit der Zeit – andere leuchten weiter. Dieses Gemälde erzählt von jenen besonderen Momenten, die sich tief einprägen und auch Jahre später ihre Wärme bewahren.
von Steffen Maria Ost 19. September 2026
Dieses Foto entstand 2023 im Rathaus der Gemeinde Weissach in Württemberg. Mehrere meiner Originalgemälde aus den Jahren 2000 bis 2010 gehören heute zur Kunstsammlung der Gemeinde.
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