Warum ich die Seite „TRANSPARENZ“ auf meiner Homepage eingerichtet habe
Vertrauen entsteht dort, wo Arbeitsweisen nachvollziehbar werden.
Aus diesem Grund habe ich auf meiner Homepage die Seite „TRANSPARENZ“ eingerichtet. Dort gebe ich einen offenen Einblick in meine künstlerische Arbeitsweise und erkläre, wie meine Originalkunstwerke entstehen, wie ich sie dokumentiere und welche Rolle moderne Technologien bei ihrer Präsentation spielen.
Meine Gemälde, Skulpturen und keramischen Arbeiten entstehen aus meiner eigenen Kreativität, meinen persönlichen Erfahrungen und meiner handwerklichen Arbeit. Jede Bildidee, jede Komposition, jede Farbentscheidung und jeder Arbeitsschritt am physischen Original ist Teil meines individuellen künstlerischen Schaffensprozesses.
Gleichzeitig gehören moderne Werkzeuge für mich heute selbstverständlich zu einer professionellen künstlerischen Tätigkeit. Ich bereite Fotografien für Kataloge und Internetseiten auf, schneide Filme, lasse Texte sprachlich überarbeiten oder übersetzen, gestalte digitale Präsentationen und zeige meine Werke teilweise in visualisierten Raumansichten. Auch Anwendungen künstlicher Intelligenz können mich bei einzelnen unterstützenden Aufgaben begleiten, etwa bei Übersetzungen, Bildoptimierungen, Formulierungshilfen oder Präsentationsentwürfen.
Diese Werkzeuge verändern jedoch nicht den Ursprung meiner Kunst. Sie ersetzen weder meine Ideen noch meine künstlerische Handschrift. Sie übernehmen auch nicht die Verantwortung für das, was ich veröffentliche.
Gerade weil sich die technischen Möglichkeiten sehr schnell weiterentwickeln, ist es mir wichtig, klar zwischen dem physischen Originalkunstwerk und seiner medialen oder digitalen Präsentation zu unterscheiden. Eine digitale Raumvisualisierung kann beispielsweise zeigen, wie ein reales Gemälde in einer möglichen Wohn-, Galerie- oder Ausstellungssituation wirken könnte. Sie ersetzt jedoch nicht das Original und bedeutet auch nicht, dass diese Hängung tatsächlich existiert.
Mit der Seite „TRANSPARENZ“ möchte ich Missverständnisse vermeiden und verständlich erklären, welche Arbeitsschritte künstlerisch, handwerklich, fotografisch, redaktionell oder digital erfolgen. Ich richte mich damit an Sammlerinnen und Sammler, Galerien, Geschäftspartner, Institutionen sowie an alle Menschen, die sich für meine Kunst und ihre Entstehung interessieren.
Für mich bedeutet Transparenz nicht, jedes technische Detail offenzulegen. Transparenz bedeutet für mich, ehrlich zu erklären, wie meine Kunst entsteht, welche Hilfsmittel ich nutze und welche Verantwortung ich persönlich übernehme.
Denn unabhängig davon, wie sehr sich Werkzeuge und Technologien verändern:
Die Idee entsteht durch den Menschen.
Die künstlerische Entscheidung treffe ich.
Und die Verantwortung bleibt bei mir.










